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	<title>Steuerweb &#187; Finanzierung</title>
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	<description>Alles zum Thema Steuern</description>
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		<title>Für diese 6 Finanzierungsvorhaben bekommen Sie eine öffentliche Bürgschaft</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 10:22:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betriebsausgaben]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[öffentliche Bürgschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Womöglich leidet auch Ihr Unternehmen darunter, dass die Banken derzeit keine oder nur teure Kredite herausreichen, vielleicht mangels ausreichend Eigenkapitals. Das war schon vorher ein Problem für eine große Zahl schlecht kapitalisierter Unternehmen. Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat diese Lage noch verschärft. Der Reiz einer Bürgschaft: Sie gleicht fehlende Sicherheiten aus. Ohne eigene Sicherheiten geht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://steuerweb.org/fur-diese-6-finanzierungsvorhaben-bekommen-sie-eine-offentliche-burgschaft/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-801" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="Bürgschaft" src="http://steuerweb.org/wp-content/uploads/2009/12/Fotolia_1481248_XS-150x150.jpg" alt="Bürgschaft" width="150" height="150" /></a>Womöglich leidet auch Ihr Unternehmen darunter, dass die Banken derzeit keine oder nur teure Kredite herausreichen, vielleicht mangels ausreichend Eigenkapitals. Das war schon vorher ein Problem für eine große Zahl schlecht kapitalisierter Unternehmen. Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat diese Lage noch verschärft.<span id="more-802"></span></p>
<p>Der Reiz einer Bürgschaft: Sie gleicht fehlende Sicherheiten aus. Ohne eigene Sicherheiten geht es natürlich auch mit einer öffentlichen Bürgschaft nicht. Die besichert in der Regel nur einen Teil Ihres Kredits. Und auch Ihre Bank muss ins Obligo gehen.</p>
<h3>Das sind die Vorgaben für eine Bürgschaft</h3>
<p>Die Bank muss zu mindestens 10 % haften. Üblich sind zwischen 20 und 40 % bei Sachinvestitionen und zwischen 40 und 50 % bei Umlaufmitteln bzw. Kontokorrentlinien.</p>
<p><strong>Die Folge für Sie: </strong>Der Zugang zu frischem Fremdkapital wird für Sie durch Bürgschaft und Haftungsübernahme viel leichter.</p>
<p>________________________________________________________</p>
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<ul>
<li>Die 23 wichtigsten ƒnderungen des BilMoG ¸bersichtlich und auf einen Blick</li>
<li>Die 16 wichtigsten Begriffe rund um das BilMoG</li>
<li>Eine Übersicht der Unterschiede zwischen Handels- und Steuerrecht</li>
<li>Die FAQ im Zusammenhang mit dem BilMoG und die aufschlussreichsten Antworten</li>
<li>Welche Bilanzierungsmöglichkeiten Sie künftig haben</li>
</ul>
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<p>________________________________________________________</p>
<h3>Zahl der Anträge auf öffentliche Bürgschaften deutlich gestiegen</h3>
<p>Wenig Wunder also, dass in dieser Situation Kredite der deutschen Bürgschaftsbanken zunehmend an Bedeutung gewinnen. Allein seit Inkrafttreten des Konjunkturpakets II im Frühjahr dieses Jahres verzeichneten die deutschen Bürgschaften 29 % mehr Kreditanträge als im Vorjahr.</p>
<h3>Für diese 6 Finanzierungsvorhaben können Sie eine Bürgschaft bekommen</h3>
<p><strong>1. Investitionskredite</strong></p>
<p>Bürgschaften sind hier möglich die Finanzierung von Investitionen im Anlagevermögen einer Unternehmung. Manchmal ist die Bürgschaft auf die reinen Sachanlagevermögen begrenzt.</p>
<p>So viel ist für Sie drin: 50 bis 90 % (meist 80 %) der Kreditsumme.</p>
<p><strong>2. Kredite für Umlaufmittel</strong></p>
<p>Begünstigt ist in diesem Fall die Finanzierung von Umlaufmitteln. Dazu gehören neben den Vorräten auch die Forderungen gegenüber Ihren Kunden.</p>
<p>So viel ist für Sie drin: 50 bis 90 % (meist 50 %) der Kreditsumme.</p>
<p><strong>3. Beteiligungsgarantie</strong></p>
<p>Eine Bürgschaft für eine Beteiligungsgarantie kann Kapitalinvestoren gewährt werden, die sich an Ihrem Unternehmen beteiligen.</p>
<p>So viel ist für den Investor drin: 50 bis 80 % (50 %) der Beteiligungssumme.</p>
<p><strong>4. Mietbürgschaft</strong></p>
<p>Wenn Sie ein Objekt anmieten, sichert eine Mietbürgschaft einen Teil der sonst notwendigen Kaution ab. Da viele Vermieter sich weigern, ein Teilrisiko zu übernehmen, werden diese Mietbürgschaften meist über Banken abgewickelt. Diese stellen dem Vermieter dann eine eigene Bürgschaft aus.</p>
<p>So viel ist für Sie drin: 70 bis 80 % (70 %) der Mietkaution.</p>
<p><strong>5. Versicherungsgarantie</strong></p>
<p>Auch die Bürgschaft für eine Versicherungsgarantie – beispielsweise eine Gewährleistungsbürgschaft – kommt nicht Ihnen zugute, sondern wird direkt an die Versicherung vergeben.</p>
<p>So viel ist für Ihren Versicherer drin: 80 % der Garantiesumme</p>
<p><strong>6. Haftungsfreistellung</strong></p>
<p>So heißt die Bürgschaft, wenn Ihr Kredit und die hierfür gegebene Ausfallbürgschaft im selben Vertrag geregelt sind. Eine Haftungsfreistellung ist zum Beispiel bei einigen Förderkrediten der KfW vorgesehen.</p>
<p>So viel ist für Sie drin: 40 bis 100 % des Restkreditbetrages (meist 40 bis 50 %).</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum es beim Leasing 40 zu 90 stehen muss</title>
		<link>http://www.steuerweb.org/warum-es-beim-leasing-40-zu-90-stehen-muss/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 13:58:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betriebsausgaben]]></category>
		<category><![CDATA[bewegliche Güter]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Firmenwagen]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilien]]></category>
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		<category><![CDATA[Leasing]]></category>
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		<category><![CDATA[Nutzungsdauer]]></category>
		<category><![CDATA[Steuervorteil]]></category>

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		<description><![CDATA[Leasing bringt Ihnen zahlreiche Steuervorteile ein. Egal, ob Sie nun Ihren Firmenwagen, Maschinen, Computer oder auch Gebäude leasen. Aber Achtung: Ihr Unternehmen profitiert nur dann umfassend von den finanziellen und steuerlichen Vorteilen des Leasings, wenn das Finanzamt auch tatsächlich die Leasinggesellschaft als Eigentümerin des Leasinggegenstands ansieht – und nicht etwa Ihr Unternehmen. Firma als Eigentümer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://steuerweb.org/warum-es-beim-leasing-40-zu-90-stehen-muss/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-375" style="margin: 5px;" title="tarifrechner" src="http://steuerweb.org/wp-content/uploads/2009/06/Fotolia_13158768_XS1-150x150.jpg" alt="tarifrechner" width="150" height="150" /></a>Leasing bringt Ihnen zahlreiche Steuervorteile ein. Egal, ob Sie nun Ihren Firmenwagen, Maschinen, Computer oder auch Gebäude leasen.</p>
<p><strong>Aber Achtung:</strong> Ihr Unternehmen profitiert nur dann umfassend von den finanziellen und steuerlichen Vorteilen des Leasings, wenn das Finanzamt auch tatsächlich die Leasinggesellschaft als Eigentümerin des Leasinggegenstands ansieht – und nicht etwa Ihr Unternehmen.<span id="more-376"></span></p>
<h3>Firma als Eigentümer eingestuft – dumm gelaufen!</h3>
<p>Stuft das Finanzamt dagegen Ihr Unternehmen als Eigentümer des Leasinggegenstandes ein, wird es Ihren Leasingvertrag steuerlich wie einen Ratenkauf behandeln.</p>
<p>Fatale Folge: Sie müssen den Leasinggegenstand abschreiben und können nur den Zinsanteil der Leasingraten als Betriebsausgaben absetzen!</p>
<h3>Wichtige Formel für die Berechnung der Grundmietzeit: die 40-90-Regel</h3>
<p>Ob das Wirtschaftsgut der Leasinggesellschaft oder Ihrem Unternehmen zuzurechnen ist, das beurteilt das Finanzamt vor allem nach dem Verhältnis von Grundmietzeit und betriebgewöhnlicher Nutzungsdauer des Wirtschaftsguts gemäß der amtlichen Abschreibungstabelle.</p>
<p>Kritisch ist vor allem folgende Konstruktion: Beträgt die Grundmietzeit weniger als 40 % oder mehr als 90 % der üblichen Nutzungsdauer, wird Ihnen als Leasingnehmer der Leasinggegenstand von Anfang an als Eigentum zugerechnet.</p>
<h3>Tipp: Für Sie bedeutet die 40-90-Regel konkret:</h3>
<p>Die Grundmietzeit muss länger als 40 Prozent der üblichen Nutzungsdauer währen, darf aber keinesfalls länger als 90 Prozent der Zeit dauern!</p>
<h3>So argumentiert das Finanzamt</h3>
<p>Der Leasingvertrag gleicht eher einem Ratenkauf als einer Miete, wenn Ihre Leasingraten beispielsweise so hoch sind, dass sich das Leasinggeschäft für die Leasinggesellschaft schon in weniger als 40 % der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer amortisiert.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fremdkapital – Wie Sie es so buchen, dass der Betriebsprüfer nichts zu beanstanden hat</title>
		<link>http://www.steuerweb.org/fremdkapital-%e2%80%93-wie-sie-es-so-buchen-dass-der-betriebsprufer-nichts-zu-beanstanden-hat/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jul 2007 13:32:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betriebsprüfung]]></category>
		<category><![CDATA[Bank]]></category>
		<category><![CDATA[Darlehen]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdkapital]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://steuerweb.org/wp/?p=153</guid>
		<description><![CDATA[Kein Unternehmen kommt ohne Fremdkapital aus. Die neuen Studien des Instituts für Wirtschaftsforschung belegen: Mehr als die Hälfte der mittelständischen Unternehmen in Deutschland verfügt über weniger als 20 % Eigenkapital, und fast ein Viertel der befragten Mittelständler muss mit einer Eigenkapitalquote (= Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital) von weniger als 10 % auskommen. Damit wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://steuerweb.org/fremdkapital-%e2%80%93-wie-sie-es-so-buchen-dass-der-betriebsprufer-nichts-zu-beanstanden-hat/"><img class="alignleft size-full wp-image-155" style="margin: 5px;" title="Gold Bank" src="http://steuerweb.org/wp-content/uploads/2009/06/Fotolia_10394651_XS.jpg" alt="Gold Bank" width="141" height="95" /></a>Kein Unternehmen kommt ohne Fremdkapital aus. Die neuen Studien des Instituts für Wirtschaftsforschung belegen: Mehr als die Hälfte der mittelständischen Unternehmen in Deutschland verfügt über weniger als 20 % Eigenkapital, und fast ein Viertel der befragten Mittelständler muss mit einer Eigenkapitalquote (= Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital) von weniger als 10 % auskommen. Damit wird die gemeinhin als „solide“ geltende Eigenkapitalquote von über 30 % nur von einer Minderheit der deutschen Unternehmen erreicht. Und das heißt: Ohne Fremdkapital geht es selten.<span id="more-153"></span></p>
<p>Ganz allgemein gilt, dass die Geldzuflüsse aus der Aufnahme von Fremdkapital keine Zuflüsse im Sinne des § 11 EStG darstellen und daher erfolgsneutral sind. Genauso stellen Tilgungen keine Betriebsausgaben dar. Steuerwirksam sind lediglich die mit dem Fremdkapital verbundenen Kosten, z. B. Zinsen.</p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #808080;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</span><span style="color: #1e90ff;"><br />
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 </span></p>
<h3>Das ist wichtig bei Bankdarlehen</h3>
<p>Zur Finanzierung von Anlagevermögen werden oft mittel- und langfristige Bankdarlehen aufgenommen. Meist wird eine Rückzahlung in regelmäßigen Raten vereinbart.</p>
<ul>
<li>Bei einem Tilgungsdarlehen setzt sich die Rate aus einem festen Tilgungsbetrag und einem im Zeitverlauf sinkenden Zinsbetrag zusammen. Der zu zahlende Gesamtbetrag wird also von Mal zu Mal geringer.</li>
<li>Bei einem Annuitätendarlehen wird für die Gesamtbelastung aus Zinsen und Tilgung von vornherein ein gleichbleibender Betrag (Annuität) festgelegt. Im Zeitverlauf sinkt der darin enthaltene Zinsanteil und kommt der Tilgung zugute, die sich hierdurch zunehmend beschleunigt.</li>
</ul>
<p>Wenn keine laufende Tilgung vereinbart wurde, werden während der Darlehenslaufzeit lediglich die laufenden Zinsen gezahlt. Der gesamte Darlehensbetrag wird zu einem vorab bestimmten Termin oder bei Kündigung in einer Summe fällig (Rückzahlungs-, Kündigungsdarlehen).</p>
<p>In jedem Fall werden die Darlehenszugänge und Tilgungen erfolgsneutral verbucht und nur die angefallenen Zinsen, die aus den Bankbelegen ablesbar sind, als Betriebsausgaben gebucht. Auch Damnumbeträge werden bei Darlehen für betriebliche Zwecke als Betriebsausgaben gebucht.</p>
<p><em><strong>Beispiel: </strong>Ihre Bank gewährt Ihnen am 1.1.2007 ein Tilgungsdarlehen über 30.000 € für den Kauf einer Maschine. Konditionen: Laufzeit 10 Jahre, Auszahlung 97 %, Zinssatz (fest für die Gesamtlaufzeit) 8,5 % p. a., Zins- und Tilgungszahlung nachschüssig am Jahresende. Bei Eingang des um das Damnum verringerten Darlehensbetrags auf Ihrem Bankkonto buchen Sie wie folgt</em></p>
<table style="border-color: #000000; border-width: 0px; width: 525px; height: 92px;" border="0" cellpadding="3" frame="box" rules="all">
<tbody>
<tr>
<td colspan="7">bei SKR 03</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 40px;">1200</td>
<td style="width: 130px;">Bank</td>
<td style="width: 70px;">29.100 €</td>
<td style="width: 25px;">an</td>
<td style="width: 40px;">0650</td>
<td style="width: 150px;">Bankdarlehen</td>
<td style="width: 70px;">30.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>2120</td>
<td>Zinsaufwendungen für langfristige Verbindlichkeiten</td>
<td>900 €</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><br class="spacer_" /></p>
<table style="border-color: #000000; border-width: 0px; width: 525px; height: 92px;" border="0" cellpadding="3" frame="box" rules="all">
<tbody>
<tr>
<td colspan="7">bei SKR 04</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 40px;">1800</td>
<td style="width: 130px;">Bank</td>
<td style="width: 70px;">29.100 €</td>
<td style="width: 25px;">an</td>
<td style="width: 40px;">3567</td>
<td style="width: 150px;">Bankdarlehen</td>
<td style="width: 70px;">30.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>7320</td>
<td>Zinsaufwendungen für langfristige Verbindlichkeiten</td>
<td>900 €</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>In Ihrer Einnahmen-Überschuss-Rechnung schlägt sich davon zunächst lediglich das Damnum nieder, nämlich als Aufwand.</p>
<p>Die Zahlung der ersten Rate (Tilgung 3.000 € zuzüglich Zinsen 2.550 €) am 31.12.2007 buchen Sie wie folgt:</p>
<table style="border-color: #000000; border-width: 0px; width: 525px; height: 92px;" border="0" cellpadding="3" frame="box" rules="all">
<tbody>
<tr>
<td colspan="7">bei SKR 03</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 40px;">0650</td>
<td style="width: 130px;">Bankdarlehen</td>
<td style="width: 70px;">3.000 €</td>
<td style="width: 25px;">an</td>
<td style="width: 40px;">1200</td>
<td style="width: 150px;">Bank</td>
<td style="width: 70px;">5.550 €</td>
</tr>
<tr>
<td>2120</td>
<td>Zinsaufwendungen für langfristige Verbindlichkeiten</td>
<td>2.550 €</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><br class="spacer_" /></p>
<table style="border-color: #000000; border-width: 0px; width: 525px; height: 92px;" border="0" cellpadding="3" frame="box" rules="all">
<tbody>
<tr>
<td colspan="7">bei SKR 04</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 40px;">3567</td>
<td style="width: 130px;">Bankdarlehen</td>
<td style="width: 70px;">3.000 €</td>
<td style="width: 25px;">an</td>
<td style="width: 40px;">1800</td>
<td style="width: 150px;">Bank</td>
<td style="width: 70px;">5.550 €</td>
</tr>
<tr>
<td>7320</td>
<td>Zinsaufwendungen für langfristige Verbindlichkeiten</td>
<td>2.550 €</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Auch hier ist lediglich der Zinsaufwand als Betriebsausgabe in der Einnahmen-Überschuss-Rechnung anzusetzen.</p>
<p><strong>Achtung:</strong> In einem aktuellen Fall, in dem die Darlehensauszahlung auf das Privatkonto des Unternehmers erfolgte und der Betrag erst mehr als einen Monat später für die Anschaffung des Wirtschaftsguts verwendet wurde, wurde der Schuldzinsenabzug von der Finanzverwaltung verweigert. Begründung: Der erforderliche enge zeitliche Zusammenhang zwischen der Auszahlung des Darlehens und der Anschaffung des Wirtschaftsguts sei nicht gegeben. Unser Tipp: Achten Sie unbedingt darauf, dass zwischen dem Eingang der Darlehenssumme auf Ihrem Bankkonto und der Anschaffung des Wirtschaftsguts nicht mehr als 2 Wochen liegen!</p>
<h3>Kontokorrentkredit</h3>
<p>Ein Kontokorrentkredit besteht in der Einräumung einer Kreditlinie, die auf dem laufenden Konto nach Bedarf in Anspruch genommen werden kann. Dadurch fallen Zinsen an, die dem Bankkonto meist quartalsmäßig belastet und wie folgt verbucht werden:</p>
<table style="border-color: #000000; border-width: 0px; width: 525px; height: 92px;" border="0" cellpadding="3" frame="box" rules="all">
<tbody>
<tr>
<td colspan="7">bei SKR 03</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 40px;">2110</td>
<td style="width: 130px;">Zinsaufwendungen für kurzfristige Verbindlichkeiten</td>
<td style="width: 70px;">350 €</td>
<td style="width: 25px;">an</td>
<td style="width: 40px;">1200</td>
<td style="width: 150px;">Bank</td>
<td style="width: 70px;">350 €</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table style="border-color: #000000; border-width: 0px; width: 525px; height: 92px;" border="0" cellpadding="3" frame="box" rules="all">
<tbody>
<tr>
<td colspan="7">bei SKR 04</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 40px;">7310</td>
<td style="width: 130px;">Zinsaufwendungen für kurzfristige Verbindlichkeiten</td>
<td style="width: 70px;">350 €</td>
<td style="width: 25px;">an</td>
<td style="width: 40px;">1800</td>
<td style="width: 150px;">Bank</td>
<td style="width: 70px;">350 €</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Tipp:</strong> Das lohnt sich nur bei wirklich kurzfristig benötigten kleinen Beträgen. Bei langfristigeren Finanzierungen empfiehlt es sich IMMER, ein entsprechendes (kostengünstigeres) Darlehen aufzunehmen.</p>
<h3>Lieferantenverbindlichkeiten</h3>
<p>Der Eingang einer Lieferantenrechnung löst im Fall der Einnahmen-Überschuss-Rechnung keine Buchung aus. Diese erfolgt erst bei Bezahlung der Rechnung. Natürlich stellt aber die Gewährung eines Zahlungsziels durch Ihren Lieferanten eine – wenn auch meist sehr kurzfristige – Fremdfinanzierung dar, die unter Umständen „ihren Preis hat“: das Skonto!</p>
<p><em><strong>Beispiel:</strong> Ihr Lieferant schickt Ihnen eine Rechnung über 2.975 € einschließlich 19 % Umsatzsteuer. Konditionen: „Zahlbar binnen 10 Tagen abzüglich 2 % Skonto oder binnen 30 Tagen ohne Abzug.“</em></p>
<p><em>Die Kosten dieser Finanzierung belaufen sich also auf 2.975 ÷ 1,19 × 0,02 = 50 € netto (also Gesamtbetrag ohne Umsatzsteuer geteilt durch Skontobetrag).</em></p>
<h3>Lohnt es sich, diese Finanzierung in Anspruch zu nehmen?</h3>
<p>Generell: Nein, wenn es nicht wegen eines aktuellen Liquiditätsengpasses unbedingt sein muss! Denn: Wenn die Inanspruchnahme eines Lieferantenkredits für 20 Tage (= Differenz zwischen Skonto- und Höchstzahlungsfrist) 2 % kostet, dann entspricht dies einem Jahreszinssatz von 360 : 20 x 2 % = 36 %! Und so teuer ist kein Kontokorrent- oder Überziehungskredit, so dass es sich immer lohnt, innerhalb der Skontofrist zu zahlen, auch wenn damit ein Minus auf dem Geschäftskonto einhergeht.</p>
<p>Im Beispielfall buchen Sie bei Zahlung innerhalb der Skontofrist so:</p>
<table style="border-color: #000000; border-width: 0px; width: 525px; height: 92px;" border="0" cellpadding="3" frame="box" rules="all">
<tbody>
<tr>
<td colspan="7">bei SKR 03</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 40px;">3400</td>
<td style="width: 130px;">Wareneingang 19% Vorsteuer</td>
<td style="width: 70px;">2.450,00 €</td>
<td style="width: 25px;">an</td>
<td style="width: 40px;">1200</td>
<td style="width: 150px;">Bank</td>
<td style="width: 70px;">2.915,50 €</td>
</tr>
<tr>
<td>1576</td>
<td>abziehbare Vorsteuer 19%</td>
<td>465,50 €</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><br class="spacer_" /></p>
<table style="border-color: #000000; border-width: 0px; width: 525px; height: 92px;" border="0" cellpadding="3" frame="box" rules="all">
<tbody>
<tr>
<td colspan="7">bei SKR 04</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 40px;">5400</td>
<td style="width: 130px;">Wareneingang 19% Vorsteuer</td>
<td style="width: 70px;">2.450,00 €</td>
<td style="width: 25px;">an</td>
<td style="width: 40px;">1800</td>
<td style="width: 150px;">Bank</td>
<td style="width: 70px;">2.915,50 €</td>
</tr>
<tr>
<td>1406</td>
<td>abziehbare Vorsteuer 19%</td>
<td>465,50 €</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Kundenanzahlungen</h3>
<p>Anzahlungen durch Kunden stellen ebenfalls Fremdkapital dar – sogar meist völlig kostenfreies, was diese Form der Fremdfinanzierung besonders angenehm macht.</p>
<h3>Verwandtendarlehen</h3>
<p>Wenn Ihnen Verwandte und Freunde finanziell „unter die Arme greifen“, dann spricht die Finanzbranche gern von „Love Money“. Für Existenzgründer sind diese „Liebesdienste“ häufig eine wichtige Finanzierungsquelle neben dem eigenen Kapital, aber auch „gestandene“ Unternehmer nehmen Geldspritzen aus der Verwandtschaft gern entgegen.</p>
<p>Oft sind Verwandten- und Freundesdarlehen von außen nicht als solche zu erkennen: Die Beträge sind dem Eigenkapital des Unternehmers zugeschlagen, so, als handle es sich um dessen eigene Ersparnisse. Aber Vorsicht: Diese Konstruktion birgt das Risiko, dass das Finanzamt eine verdeckte Schenkung vermutet und auf den Gedanken kommt, Schenkungsteuer zu fordern! Aus diesem Grund sollte jedes Darlehen schriftlich fixiert, tilgungspflichtig – und auf keinen Fall zinslos sein.</p>
<h3>Beliebte Variante: Schenkung von Vermögen</h3>
<p>Zum Beispiel an den Ehegatten oder ein Kind. Wobei anschließend der oder die Beschenkte dem Unternehmen ein Darlehen gewährt. Auch hier gilt, dass ohne rechtssicheren Darlehensvertrag eine Anerkennung versagt bleibt – insbesondere dann, wenn Tilgungsvereinbarungen fehlen und damit der Eindruck entsteht, es handle sich lediglich um eine Maßnahme zum Zweck der Steuergestaltung.</p>
<p>Die Anerkennung – und damit die Abzugsfähigkeit der Schuldzinsen als Betriebsausgabe – wird auch dann versagt, wenn die vorangegangene Schenkung unter der Auflage erfolgte, dass der Betrag dem Schenkenden als Darlehen zurückzugewähren sei. Die vorangegangene Schenkung selbst ist allein allerdings noch kein Grund, die Anerkennung zu verweigern. Generell gilt:</p>
<ul>
<li>Das Darlehen muss vom Darlehensgeber aus frei verfügbarem Vermögen gewährt werden.</li>
<li>Die Darlehensbedingungen müssen hinsichtlich der Verzinsung Tilgung und Besicherung fremdvergleichbar sein. Fremdvergleichbar bedeutet, dass ein fremder Dritter unter den gleichen Darlehensbedingungen den Vertrag ebenfalls abschließen würde. Die Gewährung eines in Geld bestehenden Angehörigendarlehens von 20.000 € wird bei Eingang auf dem Bankkonto wie folgt gebucht:</li>
</ul>
<table style="border-color: #000000; border-width: 0px; width: 525px; height: 52px;" border="0" cellpadding="3" frame="box" rules="all">
<tbody>
<tr>
<td colspan="7">bei SKR 03</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 40px;">1200</td>
<td style="width: 130px;">Bank</td>
<td style="width: 70px;">20.000 €</td>
<td style="width: 25px;">an</td>
<td style="width: 40px;">0550</td>
<td style="width: 150px;">Darlehen</td>
<td style="width: 70px;">20.000 €</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><br class="spacer_" /></p>
<table style="border-color: #000000; border-width: 0px; width: 525px; height: 92px;" border="0" cellpadding="3" frame="box" rules="all">
<tbody>
<tr>
<td colspan="7">bei SKR 04</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 40px;">1800</td>
<td style="width: 130px;">Bank</td>
<td style="width: 70px;">20.000 €</td>
<td style="width: 25px;">an</td>
<td style="width: 40px;">0940</td>
<td style="width: 150px;">Darlehen</td>
<td style="width: 70px;">20.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>1576</td>
<td>abziehbare Vorsteuer 19%</td>
<td>465,50 €</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Die Zinsüberweisung wird verbucht wie unter „Kontokorrentkredit“ beschrieben.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Leasing oder Finanzierung: Was ist in der Praxis wirklich günstiger?</title>
		<link>http://www.steuerweb.org/leasing-oder-finanzierung-was-ist-in-der-praxis-wirklich-gunstiger/</link>
		<comments>http://www.steuerweb.org/leasing-oder-finanzierung-was-ist-in-der-praxis-wirklich-gunstiger/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Jun 2007 13:41:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betriebsausgaben]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Firmenwagen]]></category>
		<category><![CDATA[Leasing]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://steuerweb.org/wp/leasing-oder-finanzierung-was-ist-in-der-praxis-wirklich-gunstiger/</guid>
		<description><![CDATA[Leasing gilt allgemein als günstige Finanzierungsalternative. Für Ihr Unternehmen ist sicherlich von Vorteil, dass Leasing Ihre Eigenkapitalquote und Liquidität schont. Doch haben Sie Ihre Entscheidung für Leasing schon einmal bis zum Ende durchgerechnet? Das sollten Sie unbedingt einmal tun. Leasinggesellschaft verdient mit Dann erweist sich Leasing im Einzelfall wahrscheinlich als nicht so attraktiv, wie gedacht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://steuerweb.org/leasing-oder-finanzierung-was-ist-in-der-praxis-wirklich-gunstiger/"><img class="alignleft size-full wp-image-140" style="margin: 5px;" title="rechnung 3" src="http://steuerweb.org/wp-content/uploads/2009/06/fotolia_2271959_xs1.jpg" alt="rechnung 3" width="133" height="100" /></a>Leasing gilt allgemein als günstige Finanzierungsalternative. Für Ihr Unternehmen ist sicherlich von Vorteil, dass Leasing Ihre Eigenkapitalquote und Liquidität schont. Doch haben Sie Ihre Entscheidung für Leasing schon einmal bis zum Ende durchgerechnet? Das sollten Sie unbedingt einmal tun.<span id="more-141"></span></p>
<h3>Leasinggesellschaft verdient mit</h3>
<p>Dann erweist sich Leasing im Einzelfall wahrscheinlich als nicht so attraktiv, wie gedacht. Und das ist auch logisch: Schließlich will die Leasinggesellschaft auch Geld verdienen. Als Leasingnehmer finanzieren Sie also nicht nur den Kaufpreis, sondern auch die Verwaltungskosten der Leasinggesellschaft plus eine Gewinnmarge. Falls Sie bar zahlen können, stehen Sie also immer günstiger da.</p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #808080;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</span><span style="color: #1e90ff;"><br />
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<ul>
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<li><strong>Ablaufdiagramme</strong>, z.B. <a href="http://www.rechnungswesen-antwort.de/lp/reo9057.php?steuerweb_n&amp;utm_source=steuerweb.org&amp;utm_medium=Text-Anzeige&amp;utm_content=Betriebsausgaben&amp;utm_campaign=Steuerweb" target="_blank">zwischen geschäftlichen und betrieblich veranlassten Bewirtungskosten unterscheiden</a></li>
<li><strong>DAS Highlight</strong>: <a href="http://www.rechnungswesen-antwort.de/lp/reo9057.php?steuerweb_n&amp;utm_source=steuerweb.org&amp;utm_medium=Text-Anzeige&amp;utm_content=Betriebsausgaben&amp;utm_campaign=Steuerweb" target="_blank">Ein Berechnungsprogramm zu Bewirtungskosten</a>.</li>
</ul>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Dienstwagen/Firmenwagen:</strong></span></p>
<ul>
<li><strong>Praxis-Übersicht:</strong> <a href="http://www.rechnungswesen-antwort.de/lp/reo9057.php?steuerweb_n&amp;utm_source=steuerweb.org&amp;utm_medium=Text-Anzeige&amp;utm_content=Betriebsausgaben&amp;utm_campaign=Steuerweb" target="_blank">Diese Anforderungen stellt der Bundesfinanzhof an ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch</a></li>
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<li><strong>Rechtsprechung</strong>: <a href="http://www.rechnungswesen-antwort.de/lp/reo9057.php?steuerweb_n&amp;utm_source=steuerweb.org&amp;utm_medium=Text-Anzeige&amp;utm_content=Betriebsausgaben&amp;utm_campaign=Steuerweb" target="_blank">Die wichtigsten Gerichtsurteile und Verwaltungserlasse zum Dienstwagen</a></li>
<li><strong>Musterkalkulationen</strong>, z.B. <a href="http://www.rechnungswesen-antwort.de/lp/reo9057.php?steuerweb_n&amp;utm_source=steuerweb.org&amp;utm_medium=Text-Anzeige&amp;utm_content=Betriebsausgaben&amp;utm_campaign=Steuerweb" target="_blank">für die Berechnung des Privatanteils nach 1%-Methode</a></li>
<li><strong>DAS Highlight</strong>: <a href="http://www.rechnungswesen-antwort.de/lp/reo9057.php?steuerweb_n&amp;utm_source=steuerweb.org&amp;utm_medium=Text-Anzeige&amp;utm_content=Betriebsausgaben&amp;utm_campaign=Steuerweb" target="_blank">Das spezielle Berechnungsprogramm „Dienstwagenrechner für Arbeitgeber“</a></li>
</ul>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Reisekosten:</span></strong></p>
<ul>
<li><strong>Praxis-Übersicht</strong>: z.B. <a href="http://www.rechnungswesen-antwort.de/lp/reo9057.php?steuerweb_n&amp;utm_source=steuerweb.org&amp;utm_medium=Text-Anzeige&amp;utm_content=Betriebsausgaben&amp;utm_campaign=Steuerweb" target="_blank">„Geschäftsreisen im Inland steuerlich korrekt abrechnen“</a></li>
<li>Bei <strong>Auslandsreisen</strong>:<a href="http://www.rechnungswesen-antwort.de/lp/reo9057.php?steuerweb_n&amp;utm_source=steuerweb.org&amp;utm_medium=Text-Anzeige&amp;utm_content=Betriebsausgaben&amp;utm_campaign=Steuerweb" target="_blank"> Mit den neuen Pauschbeträgen alle Steuervorteile ausnutzen</a></li>
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</ul>
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<p><span style="color: #808080;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</span><span style="color: #1e90ff;"><br />
 </span></p>
<p><strong>Leasing im Vergleich mit zwei Finanzierungsalternativen</strong></p>
<p>Doch auch, wenn Sie in jedem Fall finanzieren müssen, kann Leasing vergleichsweise teuer abschneiden, wie das folgende Beispiel zeigt. Verglichen werden drei Finanzierungen eines Mercedes-Benz E 280 CDI mit einem Kaufpreis von 38.850 € plus Umsatzsteuer: ein Leasingangebot sowie eine Kreditfinanzierung und die Plus 3-Finanzierung, beide von der DaimlerChrysler-Bank angeboten. Zugrundegelegt sind eine Laufzeit von 36 Monaten und eine Laufleistung von 60.000 Kilometer.</p>
<p><strong>Tipp:</strong> Alle Automobilhersteller bieten ähnliche Konditionen mit unterschiedlichen Produktbezeichnungen an.</p>
<p><em><strong>Beispielrechnung:</strong> Bei den monatlichen Belastungen steht das Leasingangebot ausgesprochen gut da: Mit 416,40 € monatlich ist es deutlich günstiger als die Finanzierung mit 1.120,91. Die Plus 3-Finanzierung liegt mit 605,39 € zwar deutlich unter dem regulären Darlehen, sieht aber eine Schlussrate von 20.202 € vor. </em></p>
<h3>Leasing ist insgesamt deutlich günstiger – aber das Auto ist nur gemietet</h3>
<p>Beim Leasing stehen Sie mit einem Gesamtaufwand von 22.760 Euro deutlich günstiger da, als bei den beiden anderen Finanzierungsvarianten. Diese schlagen mit 24.217 € beziehungsweise 43.860 € zu Buche. Aber: Beim Leasing haben Sie Ihr Auto nur gemietet. Zum Ende der Laufzeit besitzen Sie also kein Auto mehr. Auch wenn Sie sich natürlich ein neues aussuchen können.</p>
<h3>Kalkulieren Sie den Restwert des Autos mit ein</h3>
<p>Kalkulieren Sie dies ein. Und zwar mit einem kalkulierten Restwert von 50 Prozent nach 3 Jahren. Den Sie erzielen, wenn Sie Ihr Auto verkaufen oder rechnerisch gesehen sparen, wenn Sie Ihr Auto weiter selbst nutzen. Keine Sorge: Die 50 % sind vorsichtig gerechnet. In aller Regel erzielen Sie nach 3 Jahren mehr. Und dann sieht die Sache schon ganz anders aus:</p>
<p>Kostenvergleich im Überblick</p>
<table style="border-color: #000000; border-width: 1px;" border="1" frame="box" rules="all">
<tbody>
<tr>
<td></td>
<td><strong>Leasing</strong></td>
<td><strong>Finanzierung</strong></td>
<td><strong>Plus 3-Finanzierung</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>Kaufpreis</td>
<td></td>
<td>46.232,00 €</td>
<td>46.232,00 €</td>
</tr>
<tr>
<td>50% Wiederverkaufserlös</td>
<td>0,00 €</td>
<td>23.116,00 €</td>
<td>23.116,00 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Finanzierungskosten</td>
<td>22.760,00 €</td>
<td>19.101,00 €</td>
<td>20.744,00 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Gesamtkosten</td>
<td>22.760,00 €</td>
<td>42.217,00 €</td>
<td>43.860,00 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Differenz zum Leasing</td>
<td>&#8211; €</td>
<td>3.659,00 €</td>
<td>2.016,00 €</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Steuergestaltung auch mit Kreditfinanzierung möglich</h3>
<p>Zwar können Sie Leasingraten und Leasingsonderzahlung als Aufwand verbuchen. Und gerade, wenn die Anschaffung mit weiteren geplanten Anschaffungen Ihres Unternehmens konkurriert, kann es durchaus richtig sein, die Leasingvariante zu wählen. Doch auch bei kreditfinanzierten Anschaffungen können Sie Ihre Steuerlast senken: mit Ansparabschreibung, degressiver Abschreibung und Sonderabschreibung von bis zu 20 Prozent.</p>
<p><strong>Tipp:</strong> Greifen Sie bei einer 0-%-Finanzierung zu. Mit ihr sparen Sie besonders viel. Voraussetzung: Ihnen werden dieselben Rabatte gewährt, wie bei Barzahlung.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Produktionsstätten- und Büroeinrichtung, Firmenwagen, PCs und mehr: Leasen oder kaufen – wann Sie wie am besten fahren</title>
		<link>http://www.steuerweb.org/produktionsstatten-und-buroeinrichtung-firmenwagen-pcs-und-mehr-leasen-oder-kaufen-%e2%80%93-wann-sie-wie-am-besten-fahren/</link>
		<comments>http://www.steuerweb.org/produktionsstatten-und-buroeinrichtung-firmenwagen-pcs-und-mehr-leasen-oder-kaufen-%e2%80%93-wann-sie-wie-am-besten-fahren/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 Apr 2007 11:36:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betriebsprüfung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Leasing]]></category>
		<category><![CDATA[Steuervorteile]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://steuerweb.org/wp/produktionsstatten-und-buroeinrichtung-firmenwagen-pcs-und-mehr-leasen-oder-kaufen-%e2%80%93-wann-sie-wie-am-besten-fahren/</guid>
		<description><![CDATA[Erweiterungen, Modernisierungen, Ausweiten des Angebotes: All das kostet Geld und fordert kräftige Investitionen von Ihrem Unternehmen. Für Sie stellt sich hier häufig die Frage: Was ist für das Unternehmen am sinnvollsten: leasen oder finanzieren? Der Trend zumindest ist eindeutig: Immer mehr Unternehmen nutzen daher neben dem klassischen Bankkredit verstärkt Leasing. Der Vorteil für Sie: Leasing [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://steuerweb.org/produktionsstatten-und-buroeinrichtung-firmenwagen-pcs-und-mehr-leasen-oder-kaufen-%e2%80%93-wann-sie-wie-am-besten-fahren/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-284" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="latest technology" src="http://steuerweb.org/wp-content/uploads/2007/04/Fotolia_603994_XS-150x150.jpg" alt="latest technology" width="150" height="150" /></a>Erweiterungen, Modernisierungen, Ausweiten des Angebotes: All das kostet Geld und fordert kräftige Investitionen von Ihrem Unternehmen. Für Sie stellt sich hier häufig die Frage: Was ist für das Unternehmen am sinnvollsten: leasen oder finanzieren? Der Trend zumindest ist eindeutig: Immer mehr Unternehmen nutzen daher neben dem klassischen Bankkredit verstärkt Leasing. Der Vorteil für Sie: Leasing bietet eine Menge Steuervorteile. Was Sie dabei beachten müssen:<span id="more-279"></span></p>
<p>Leasing gilt in deutschen Unternehmen inzwischen als wichtigstes Finanzierungsinstrument. Dies ergab eine aktuelle Studie des Bundesverbandes Deutscher Leasing-Unternehmen (BDL). Bei einer Investition von über 25.000 € – egal ob Auto, Maschine oder Geschäftseinrichtung – entscheiden sich 45 % der befragten Firmenchefs und Geschäftsführer für Leasing. Erst auf Rang 2 folgt mit 29 % der klassische Kredit.</p>
<h3>Ihre Vorteile beim Leasing</h3>
<p>Für Leasing sprechen seine generellen Stärken: Zu den besonderen Vorteilen gehören eine feste Kalkulationsgrundlage in Form von monatlichen Raten, ein überschaubarer Planungshorizont, eine vergleichsweise geringe Anfangsbelastung und die damit verbundenen Steuervorteile.</p>
<h3>Diese Steuervorteile bietet Ihnen Leasing</h3>
<p>Die monatlichen Leasingraten sowie eine eventuelle Sonderzahlung bei Vertragsbeginn und eine Abschlagszahlung bei Laufzeitende können Sie sofort als Betriebsabgaben steuermindernd geltend machen – und vor allem in voller Höhe.</p>
<p>Bei einem Kauf könnten Sie dagegen die Investitionssumme nicht sofort in voller Höhe als Betriebsausgaben geltend machen, sondern müssten diese über die Nutzungsdauer verteilt abschreiben.</p>
<p><strong>Weiterer Pferdefuss beim Kreditkauf</strong>: Sie dürfen die monatliche Kreditrate nicht in voller Höhe als steuermindernde Betriebsausgabe absetzen, sondern nur den kleineren Zinsanteil.</p>
<p>Wie sich dies auswirkt, zeigt die folgende <strong>Beispielrechnung</strong>: Sie möchten die Besprechungs- und Präsentationszimmer neu gestalten und 150.000 € in eine neue, moderne Einrichtung investieren.</p>
<table style="width: 493px; height: 254px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;" colspan="3"><strong>Finanzierung mittels &#8230; (Jahresrechnung)</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>Im 1. Jahr bei einer angenommene<br />
 Vertragslaufzeit von 7 Jahren</td>
<td>Kreditkauf</td>
<td>Leasing</td>
</tr>
<tr>
<td>Anschaffungskosten der neuen Ladeneinrichtung (ohne USt.)</td>
<td>150.000,00 €</td>
<td style="text-align: center;">-</td>
</tr>
<tr>
<td>Abschreibung (linear)</td>
<td>18.750,00 €</td>
<td style="text-align: center;">-</td>
</tr>
<tr>
<td>Kreditrate</td>
<td>25.748,00 €</td>
<td style="text-align: center;">-</td>
</tr>
<tr>
<td>Davon Zinsen</td>
<td>8.250,00 €</td>
<td style="text-align: center;">-</td>
</tr>
<tr>
<td>Leasingraten (pro Jahr, inkl. Sonderzahlung)</td>
<td style="text-align: center;">-</td>
<td>23.154,00 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Absetzbar als Betriebsausgaben (Abschreibung + Zinsen)</td>
<td>27.000,00 €</td>
<td>23.154,00 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Liquiditätsabfluss</td>
<td>25.748,00 €</td>
<td>23.154,00 €</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Fazit</strong>: In den ersten 2 bis 3 Jahren sind die Steuervorteile für einen Kreditkauf und Leasing fast gleich groß. Da der Zinsanteil mit fortschreitender Vertragslaufzeit bei einem Kredit sinkt, können Sie bei einem Kreditkauf innerhalb der Vertragslaufzeit immer weniger absetzen. Die komplett absetzbaren Leasingraten aber bleiben gleich hoch.</p>
<h3>Ein höherer Steuervorteil bei Leasing</h3>
<p>Das bedeutet: Über die gesamte Laufzeit des Vertrags gesehen, sind die Steuervorteile bei Leasing höher als bei einem Kreditkauf. Zudem haben Sie hier mehr Gestaltungsspielraum, wie das folgende Steuersparmodell zeigt.</p>
<h3>Mit diesem Steuersparmodell senken Sie Ihren Gewinn</h3>
<p><strong>Extra-Tipp</strong>: Wenn Sie gegen Ende eines Geschäftsjahrs feststellen, dass Sie in diesem besonders gut verdient haben, können Sie durch die rechtzeitige Unterzeichnung eines Leasingvertrags vor Jahresende und die Vereinbarung einer Sonderzahlung Ihren Gewinn noch entscheidend drücken. Einzige Voraussetzung: Sie erstellen eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung und keine Bilanz.</p>
<p>Damit lohnt sich dieses Steuersparmodell vor allem dann, wenn Sie wegen Ihrer Größe bislang noch keine Bilanz erstellen mussten (Umsatz: max. 500.000 €, Gewinn: max. 30.000 €), aber im laufenden Jahr mit Ihrem Gewinn über der 30.000-€-Grenze liegen werden.</p>
<p><em><strong>Beispiel</strong>: Sie stellen im November 2007 fest, dass Sie im Jahr 2007 einen hohen Gewinn erwirtschaften werden. Sie beschließen daher den Kauf einer neuen Maschine (Wert: 180.000 €) auf Leasingbasis, unterzeichnen einen Vertrag mit Sonderzahlung und zahlen diese noch vor dem 31.12.2007.</em></p>
<table style="width: 499px; height: 158px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td><em> </em></td>
<td style="text-align: center;"><em><strong>Ohne Leasingvertrag</strong></em></td>
<td style="text-align: center;"><em><strong>Mit Leasingvertrag</strong></em></td>
</tr>
<tr style="text-align: center;">
<td style="text-align: left;"><em>Gewinn 2007</em></td>
<td style="text-align: center;"><em>75.000,00 €</em></td>
<td style="text-align: center;"><em>75.000,00 €</em></td>
</tr>
<tr>
<td><em>Leasing-Sonderzahlung</em></td>
<td style="text-align: center;"><em>–</em></td>
<td style="text-align: center;"><em>45.000,00 €</em></td>
</tr>
<tr>
<td><em>Zu versteuern</em></td>
<td style="text-align: center;"><em>75.000,00 €</em></td>
<td style="text-align: center;"><em>30.000,00 €</em></td>
</tr>
<tr>
<td><em>Steuern darauf *</em></td>
<td style="text-align: center;"><em>29.122,00 €</em></td>
<td style="text-align: center;"><em>12.845,00 €</em></td>
</tr>
<tr>
<td><em>Steuerersparnis in 2007</em></td>
<td style="text-align: center;"><em>–</em></td>
<td style="text-align: center;"><em>16.277,00 €</em></td>
</tr>
<tr>
<td colspan="3"><em>* bei 42 % Spitzensteuersatz und 5,5 % Solidaritätszuschlag sowie Gewerbesteuer (angenommener Hebesatz: 450 %</em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Fazit</strong>: Der Leasingvertrag mit Sonderzahlung erspart Ihnen damit 24.338 € Einkommen- und Gewerbesteuern bei den angenommenen 42 % Spitzensteuersatz und 5,5 % Solidaritätszuschlag sowie Gewerbesteuer (angenommener Hebesatz: 450 %).</p>
<p>Angenehmer Nebeneffekt: Da Ihr Gewinn durch die Leasingsonderzahlung unter die 30.000-€-Grenze der Bilanzpflicht sinkt, dürfen Sie auch 2008 weiterhin Ihren Gewinn mit Hilfe der Einnahmen-Überschuss-Rechnung ermitteln.</p>
<p><strong>Achtung!</strong> Das Modell funktioniert nicht mehr, wenn Sie aufgrund Ihrer Umsatz- oder Gewinngröße eine Bilanz nebst Gewinn- und Verlustrechnung erstellen müssen. Dann müssen Sie die Sonder- und Abschlagszahlungen eines Leasingvertrags grundsätzlich über die gesamte Vertragslaufzeit verteilen.</p>
<h3>Beachten Sie diese strengen Vorgaben der Finanzverwaltung</h3>
<p><strong>Wichtig!</strong> Ihr Leasingvertrag muss die komplizierten Kriterien der vom Bundesministerium der Finanzen (BMF) herausgegebenen Leasingerlasse erfüllen. Hintergrund: Nur wenn der Fiskus die Leasinggesellschaft als die Eigentümerin des Leasinggegenstands ansieht – und nicht etwa Ihre Firma als Leasingnehmer – profitieren Sie von den oben genannten Steuervorteilen.</p>
<p><strong>Die fatale Folge</strong>: Das Finanzamt stuft Ihren Leasingvertrag sonst steuerlich als Ratenkauf ein. Sie müssen den Leasinggegenstand abschreiben, die Leasingraten in Zins- und Tilgungsanteil aufteilen und können nur den kleinen Zinsanteil als Betriebsausgaben absetzen.</p>
<h3>So nehmen Sie alle Steuerhürden</h3>
<p>Die gesetzlichen Vorschriften zur Zurechnung von Wirtschaftsgütern sind allerdings hochkompliziert.</p>
<p><strong>Dabei gilt folgende Faustregel</strong>: Ob das Wirtschaftsgut der Leasinggesellschaft oder Ihrem Unternehmen zuzurechnen ist, beurteilt sich vor allem nach dem Verhältnis von Grundmietzeit und betriebsgewöhnlicher Nutzungsdauer des Wirtschaftsguts laut amtlicher Abschreibungstabelle.</p>
<p>Die vereinbarte unkündbare Grundmietzeit muss zwischen 40 % und 90 % der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer betragen. Die Einzelheiten dazu ergeben Sie aus der nebenstehenden Übersicht („Zurechnung der Leasinggegenstände nach dem Verhältnis von Grundmietzeit und Nutzungsdauer“).</p>
<p><em><strong>Beispiel</strong>: Sie leasen eine 150.000 € teure Ladeneinrichtung. Laut amtlicher AfA-Tabelle muss diese über 8 Jahre abgeschrieben werden. Ihnen und nicht der Leasinggesellschaft rechnet das Finanzamt die Einrichtung als Eigentum zu, wenn der Leasingvertrag entweder mehr als 3,2 Jahre (= 40 % von 8 Jahren) oder weniger als 7,2 Jahre (= 90 % von 8 Jahren) laufen soll.</em></p>
<table style="width: 473px; height: 224px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;" colspan="2"><strong>Leasing – alle Vor- und Nachteile auf einen Blick</strong></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;"><strong>Vorteile</strong></td>
<td style="text-align: center;"><strong>Nachteile</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>Liquiditätschonende Investition</td>
<td>Als Leasingnehmer sind Sie nicht der Eigentümer des Wirtschaftsguts und können dieses auch nicht verkaufen oder als Sicherheit für einen Kredit einsetzen.</td>
</tr>
<tr>
<td>Feste Kalkulationsgrundlage, da die Leasingraten bei Vertragsabschluss festgeschrieben werden.</td>
<td>Ein vorzeitiger Ausstieg aus dem Leasingvertrag ist meist nicht oder nur zu hohen Kosten möglich.</td>
</tr>
<tr>
<td>Pay as you earn: Leasingraten sind monatlich wiederkehrende Zahlungen, die erst ab Nutzung des Leasingobjektes anfallen und sich deshalb aus den Erträgen erwirtschaften lassen.</td>
<td>Sie tragen bei bestimmten Verträgen das Restwertrisiko. Das heißt, Sie müssen das Leasingunternehmen entschädigen, falls dieses den kalkulierten Restwert des Wirtschaftsguts bei einem späteren Verkauf nicht erzielt.</td>
</tr>
<tr>
<td>Herstellerunabhängiger Kauf, da Sie an keinen Hersteller gebunden sind.</td>
<td>Im Vergleich zum klassischen Bankkredit ist Leasing meist teurer.</td>
</tr>
<tr>
<td>Sie können Barzahlervorteile nutzen, z. B. eventuell gewährte Rabatte.</td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>Leasing zeichnet sich durch die Möglichkeit einer individuellen Vertragsgestaltung aus.</td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>Bilanzneutralität und die Eigenkapitalquote schonende Investition</td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>Reduzierter Verwaltungsaufwand, da Sie sich um den späteren Verkauf nicht kümmern müssen. Zudem sind Fullservice-Verträge (inkl. Wartung) möglich.</td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>Mit Leasing nutzen Sie immer die aktuellste Technologie.</td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><br class="spacer_" /></p>
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