Erst die gute Nachricht: Weist Ihr Lieferant in seiner Rechnung den Regelsteuersatz (19 %) aus, obwohl die gelieferte Ware tatsächlich nur dem ermäßigten Steuersatz (7 %) unterliegt, steht Ihnen als Leistungsempfänger trotzdem der Vorsteuerabzug zu.
Und nun die schlechte Nachricht: Als Vorsteuer dürfen Sie nur den in dem überhöhten Steuerbetrag enthaltenen – „gesetzlich geschuldeten“ – Betrag abziehen. weiterlesen »
Vielleicht bitten Ihre Kunden Sie ja häufiger um einen Kostenvoranschlag. Gerade bei Handwerkern ist das ja üblich.
Tipp: Dann sollten Sie bei der Umsatzsteuer nicht zu konkret werden. weiterlesen »
Im Geschäftsalltag ist es schnell passiert. Sie erwerben ein Grundstück – vielleicht weil es eine gute Kaufgelegenheit war. Und dann machen Sie damit erst einmal gar nichts.
Das kann viele – auch vernünftige Gründe haben. Und Sie trotzdem teuer zu stehen kommen. Sie lassen sich nicht nur wo mögliche wirtschaftliche Vorteile entgehen, sondern womöglich auch Ihren Vorsteuerabzug. weiterlesen »
In letzter Sekunde hat der Bundesrat das Steuervereinfachungsgesetz gekippt, das rückwirkend zum 1. Juli in Kraft treten sollte. Die geplanten Erleichterungen bei elektronischen Rechnungen kommen vorerst also doch nicht! weiterlesen »
Dass Sie sich Rechnungen ohne Leistungszeitpunkt nicht mehr erlauben können, das wissen Sie sicherlich längst. Seit Anfang 2004 ist der Leistungszeitpunkt eine Rechnungspflichtangabe. Spätestens seither hat das Bundesfinanzministerium den Vorsteuerabzug für den Fall eines Fehlers ausdrücklich gestrichen (BMF-Schreiben, Az. IV A 5 – S 7280a – 82/05). weiterlesen »
In deutschen Unternehmen herrscht nicht ohne Grund Prüfungsangst – schließlich kommt eine Betriebsprüfung Sie rasch teuer zu stehen. weiterlesen »
„Steuer auf Porto?“, werden Sie sich nun sicherlich fragen. Keine Sorge: Postuniversaldienstleistungen bleiben grundsätzlich von der Umsatzsteuer befreit. Darauf weist das Bundesfinanzministerium mit BMF-Schreiben vom 21.10.2010 (Az. IV D 3 – S 7167-b/ 1010002, DOK 2010/0785524) hin. weiterlesen »
Verkauft eine reine Holdinggesellschaft – ohne eigene Geschäftstätigkeit – eine Tochtergesellschaft, versagte das Finanzamt den Vorsteuerabzug für diese Transaktion grundsätzlich. Das ist klar.
Offen war bislang, was beim Vorsteuerabzug gilt, wenn eine so genannte „unechte“ Holdinggesellschaft eine Tochterfirma verkauft. Der EuGH hat diese Frage nun beantwortet (Az. C-29-08). weiterlesen »
Ob Sie einen Kunden oder einen Produktionsstandort im Ausland besuchen oder dort zu einer Messe gereist sind: Für was immer Sie und Ihre Mitarbeiter im Ausland Geld ausgeben haben Sie Umsatzsteuer gezahlt.
Die können Sie sich bei der Steuerbehörde Ihres Reiselandes zurückholen. Das grenzüberschreitende Umsatzsteuervergütungsverfahren ist vor kurzem sogar vereinfacht worden. Damit es für Sie noch einfacher wird, ziehen Sie einfach die folgende Arbeitshilfe für die Umsatzsteuervergütung im Ausland heran. weiterlesen »
Sicherlich ist Ihnen das im Geschäftsleben auch schon passiert. Da haben Sie eine Dienstleistung oder Ware bekommen, vielleicht auch schon bezahlt – und dann tritt ein Mangel auf, für den sich Ihr Lieferant bereit erklärt, einen finanziellen Nachlass zu gewähren. weiterlesen »